Die Bereiche über dem Iran, dem Irak und dem Libanon sollten weiter gemieden werden, teilt die EASA mit. Sie verlängerte ihre entsprechende Warnung für die Konfliktzone bis zum 1. Juli.

Trotz ‌des Rahmenabkommens zwischen ⁠den USA und dem Iran seien kurzfristige Verstösse gegen die Waffenruhe weiterhin möglich, teilt die Behörde mit. Dies gelte insbesondere für die Strasse von Hormus und den angrenzenden Luftraum.

Zudem weist die EASA auf die ⁠fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz hin, die zu militärischen Aktivitäten im libanesischen Luftraum führen könnte. Alle Fluggesellschaften müssten Vorsicht walten lassen und mögliche Risiken berücksichtigen, wenn sie den Luftraum von Bahrain, Kuwait, Israel, Jordanien, Katar, Oman, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien nutzten, ‌heisst es weiter.

Israel und der Libanon sprechen derweil Vertretern beider Länder zufolge über einen von den USA unterstützten Plan, wonach israelische Truppen Teile ‌der im Krieg mit der Hisbollah besetzten Gebiete an die libanesische Armee übergeben sollen. Die beteiligten libanesischen ​Soldaten würden von den USA ausgebildet und überprüft, um Verbindungen zur vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz auszuschliessen, sagen israelische Regierungsvertreter. Israel werde jedoch eine militärische Präsenz in einer Pufferzone entlang der Grenze aufrechterhalten.

(Reuters)