In einem am Sonntag in mehreren Zeitungen ​in Europa veröffentlichten Gastbeitrag fordert ‌der Franzose ‌Séjourné eine Industriepolitik, die europäische Unternehmen bevorzugt. Der Beitrag wurde von mehr als 1100 Unternehmenschefs und anderen Wirtschaftsführern mitunterzeichnet.

Ohne eine ⁠ehrgeizige, wirksame und pragmatische Industriepolitik sei die europäische Wirtschaft nur ein «Spielfeld für ​ihre Wettbewerber», schrieb Séjourné. «Wir müssen ein ‌für alle ‍Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch ​wichtigsten Sektoren etablieren», forderte der EU-Kommissar. Die Antwort lasse sich in drei ‌Worten zusammenfassen, die weltweit ⁠verstanden würden: «Made in Europe». Wann ‌immer öffentliche europäische Gelder eingesetzt würden, müssten diese zu ‍europäischer Produktion und hochwertigen Arbeitsplätzen beitragen.

(Reuters)