Der Stromzählerhersteller Landis+Gyr kann das Geschäft in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) wie geplant an die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft Aurelius verkaufen. Die EU-Kommission hat die Übernahme von Landis+Gyr Olympus genehmigt, wie sie am Mitwoch mitteilte.

Die Behörde sieht demnach keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken,da die beteiligten Unternehmen nach dem Zusammenschluss nur eine begrenzte gemeinsame Marktstellung hätten. Die Prüfung erfolgte im vereinfachten Fusionskontrollverfahren.

Der Verkauf umfasst das gesamte Portfolio an Stromzählern für Haushalte und Industrie, die Zähler für Gas, Wärme und Wasser sowie die damit verbundenen integrierten Lösungen für Software und Dienstleistungen in den entsprechenden Regionen. Angekündigt worden war der Verkauf Ende September. Die Transaktion wurde damals mit 215 Millionen Dollar bewertet. Insgesamt erzielte das Geschäft 2024 einen Umsatz von rund 600 Millionen Dollar mit fünf Produktionsstätten und 2700 Mitarbeitenden.

Landis+Gyr entschied bereits im Oktober 2024, das Geschäft in Europa und im Mittleren Osten (EMEA) zur Disposition zu stellen. Das Unternehmen hat die Absicht, sich auf Nordamerika und Asien zu konzentrieren.

(AWP)