Die ‌zusätzlichen Kosten behinderten ‌den Wettbewerb und verstiessen ​gegen europäisches Recht, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Zudem drohte sie mit einstweiligen Massnahmen zur Sicherung ‌fairer Marktbedingungen.

Meta hatte diese im März zunächst abgewendet, indem der Konzern den ​Messengerdienst WhatsApp für konkurrierende ​Chatbots öffnete. Die ​Nutzung der Plattform, auf der zuvor ‌nur die Meta-eigene Künstliche Intelligenz (KI) «AI Assistant» zur Verfügung stand, ist für Drittanbieter jedoch ​nicht ​kostenfrei. Angestossen hatte ⁠die EU-Ermittlungen das ​Startup Interaction Company of ⁠California, das den KI-Assistenten «Poke.com» entwickelt ‌hat.