Die EU-Kommission nimmt wegen sexualisierter KI-Bilder Ermittlungen gegen die Online-Plattform X von ‌Elon ‌Musk auf. Dabei gehe es um die Frage, ob die Plattform ihren Verpflichtungen aus der EU-Digitalgesetzgebung nachgekommen ​sei, teilte die EU-Kommission am Montag ‌mit. Anfang des ‌Monats hatte die EU-Kommission erklärt, dass die von Musks KI-Chatbot Grok erzeugten und auf X verbreiteten Bilder unbekleideter Frauen und Kinder rechtswidrig und erschreckend ⁠seien. Musks KI-Firma xAI hatte daraufhin Mitte Januar mitgeteilt, sie habe Anpassungen vorgenommen, um zu verhindern, ​dass Grok die Bearbeitung von Bildern realer ‌Personen in freizügiger Kleidung ‍erlaube.

Die Untersuchung könnte die Regierung von US-Präsident Donald Trump ​verärgern. Ein hartes Vorgehen der EU gegen grosse Technologiekonzerne hat bereits in der Vergangenheit in ‌den USA zu Kritik und ⁠sogar zur Androhung von Zöllen ‌geführt. Auch die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hatte Anfang des Monats eine ‍eigene Untersuchung eingeleitet, ob X die Vorschriften des britischen Gesetzes zur Online-Sicherheit einhält. 

(Reuters)