Der Krieg im Iran verschiebt ‌nach ⁠Einschätzung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook ⁠das Gleichgewicht der Risiken für die US-Notenbank stärker ‌in Richtung Inflation.

Die Risiken ‌für die ​beiden Ziele der Fed - Preisstabilität und Vollbeschäftigung - hielten sich zwar weitgehend die Waage, die Gefahr einer anziehenden Teuerung sei aufgrund ‌des Konflikts derzeit jedoch grösser, sagte Cook am Donnerstag bei einer Veranstaltung ​an der Yale-Universität im Bundesstaat Connecticut.

​Der Krieg ​könne erhebliche Auswirkungen auf die Verbraucherpreise haben. Die ‌Notenbank habe sich eigentlich ihrem Inflationsziel von zwei Prozent angenähert, erklärte Cook weiter. ​Die ​verhängten Zölle ⁠hätten sie jedoch von diesem ​Kurs abgebracht, und ⁠die aktuelle Entwicklung im Iran werfe ‌sie noch weiter zurück. Die Unsicherheit habe insgesamt zugenommen. 

(Reuters)