Die Aktie von FedEx fiel am Dienstag im nachbörslichen Handel um knapp sechs Prozent.
Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 12,6 Prozent auf 25 Milliarden Dollar und lag damit über den Schätzungen von 24,04 Milliarden. Der bereinigte Gewinn betrug LSEG-Daten zufolge 6,31 Dollar pro Aktie, während Experten mit 5,96 Dollar gerechnet hatten. Dennoch sank die Marge in der wichtigen Express-Sparte von 8,4 auf 7,7 Prozent, was auf gestiegene Personal-, Transport- und Treibstoffkosten zurückzuführen sei. Der Umsatz in diesem Segment legte um 14 Prozent zu.
Für das Jahr 2026 stellte der Konzern ein Umsatzwachstum von etwa elf Prozent sowie einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu einer Milliarde Dollar in Aussicht. Zudem rechnet FedEx mit einem Gewinn von 16,90 bis 18,10 Dollar je Aktie. Dabei stellt das Unternehmen sein Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr um, weshalb Analysten noch keine vergleichbaren Schätzungen vorliegen haben.
Die aktuellen Quartalszahlen beinhalten noch die Frachtsparte FedEx Freight, die am 1. Juni im Rahmen eines mehrjährigen Sparprogramms abgespalten wurde. FedEx und der Rivale UPS haben derzeit zudem mit veränderten US-Handelsrichtlinien zu kämpfen. So belastet das Ende der zollfreien Einfuhr von geringwertigen E-Commerce-Sendungen von chinesischen Online-Händlern wie Shein und Temu das Sendungsvolumen.
(Reuters)

