Eine von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ausgehandelte Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine in der Nähe des südukrainischen Atomkraftwerkes Saporischschja ist in Kraft getreten. Dies ebne den Weg für dringend notwendige Reparaturen an der Stromleitung zum AKW, teilt die IAEA mit. Die Reparaturen seien erforderlich, um die Gefahr eines atomaren Unfalles zu verhindern.
Techniker beider Seiten würden in den kommenden Tagen mit den Arbeiten beginnen. Das AKW mit seinen sechs Reaktoren ist das grösste Europas. Im März 2022, kurz nach Beginn der gross angelegten russischen Invasion der Ukraine, brachten russische Truppen das Atomkraftwerk unter ihre Kontrolle. Immer wieder kam es rund um das nahe der Front gelegene AKW zu Kämpfen, auch auf dem Gelände selbst schlugen wiederholt Geschosse ein und verursachten Schäden. Das AKW ist aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb. In der Anlage befindet sich allerdings radioaktives Material.
(Reuters)

