Bei dem Börsengang könnte das Unternehmen deutlich höher bewertet ​werden als die 4,3 Milliarden ‌Dollar, die KKR ‌beim Einstieg gezahlt hatte, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Wella arbeite bei dem Vorhaben mit den Investmentbanken Bank ⁠of America und Goldman Sachs zusammen. Die beteiligten Unternehmen lehnten Stellungnahmen ab.

KKR hatte 2020 zunächst ​die Mehrheit an Wella vom US-Konzern Coty ‌übernommen und im ‍Dezember 2025 die restlichen Anteile erworben. Coty profitiert jedoch ​weiterhin von einem Ausstieg: Dem Konzern stehen 45 Prozent der Erlöse aus einem Börsengang oder ‌Verkauf zu, sobald KKR ⁠eine bestimmte Rendite erzielt hat. ‌Zu Wella gehören neben den gleichnamigen Friseurprodukten auch Marken wie ‍OPI, ghd und Clairol. Das Unternehmen unterhält ein grosses Forschungszentrum in Darmstadt.