«Was wir fordern, ist sehr, sehr gezielt und sehr fokussiert», sagte Finma-Chef Stefan Walter am Donnerstag auf einer ​Veranstaltung in ‌Zürich. Sie zielten genau auf ‌die Probleme ab, die beim Zusammenbruch der Credit Suisse zutage getreten seien. Die UBS hatte die strauchelnde Rivalin 2023 in einer vom Staat organisierten Notrettung ⁠übernommen. «Letztendlich ist es eine politische Frage, wie viel vom Risiko beim Steuerzahler oder bei den Aktionären der ​Bank liegen soll.»

Der Finma-Chef trat zudem ‌Vorwürfen entgegen, die Reformen seien unverhältnismässig. ‍Gemessen an anderen Ländern und Märkten sei die Schweiz nicht ​überreguliert. Dies gelte selbst dann, wenn die USA deregulieren und die Schweiz ihre Reformen wie geplant umsetzen sollte. ‌Die Behörde unterstützt die ⁠Pläne der Regierung in Bern. Diese ‌könnten dazu führen, dass die UBS bis zu 26 Milliarden Dollar an ‍zusätzlichem Kernkapital vorhalten muss. Die UBS hat die Pläne scharf kritisiert. Sie befürchtet Wettbewerbsnachteile gegenüber ​Geldhäusern in anderen Ländern.