Das Verkehrsaufkommen am Flughafen Zürich hat 2025 weiter zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Flugbewegungen um 4 Prozent. Damit wurde das bisherige Rekordniveau von 2019, also vor der Corona-Pandemie, nahezu erreicht. Bei den Passagierzahlen dürfte 2025 ein Rekordjahr gewesen sein.

Insgesamt starteten und landeten im vergangenen Jahr 266'202 Flugzeuge in Zürich, wie aus von der Nachrichtenagentur AWP ausgewerteten Daten hervorgeht. Das sind 4 Prozent oder rund 10'000 Flüge mehr als 2024. Zu 2019 fehlen damit nur noch gut 1 Prozent.

Sommermonate am stärksten

Das höchste Verkehrsaufkommen verzeichnete der Flughafen in den Sommermonaten. Spitzenreiter war der Juli mit 24'992 Flugbewegungen, dicht gefolgt vom August mit 24'955. Den grössten Zuwachs im Jahresvergleich gab es im traditionell verkehrsreichen Herbstferien-Monat Oktober mit einem Plus von 6,6 Prozent auf 24'479 Flüge.

Auch im Dezember nahm das Verkehrsaufkommen deutlich zu. Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf 21'106. Der verkehrsreichste Tag war der Freitag vor Weihnachten (19.12.) mit insgesamt 753 Starts und Landungen. Am ruhigsten war es am ersten Weihnachtstag mit 575 Flugbewegungen.

Passagierrekord in Griffweite

Die Passagierzahlen für das gesamte Jahr 2025 sind derweil noch nicht bekannt. Der Flughafen Zürich veröffentlicht seine detaillierten Passagier- und Verkehrszahlen für den Dezember erst am 14. Januar.

In den ersten elf Monaten 2025 waren 30,0 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich gereist, was einem Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei lag die Passagierzahl in jedem Monat über dem Vorjahresniveau.

Angesichts der starken Verkehrsentwicklung im Dezember ist ein neuer Passagierrekord im Jahr 2025 aber reine Formsache. Bereits im August hatte das Management bekräftigt, 2025 den bisherigen Rekord von 31,5 Millionen Passagieren aus dem Jahr 2019 übertreffen zu wollen.

Die für diesen Artikel ausgewerteten Flugbewegungen umfassen alle Starts und Landungen nach Instrumentenflugregeln (IFR), darunter Linien-, Fracht-, Geschäfts- und Privatflüge. Sie stehen in engem Zusammenhang mit der Passagierentwicklung, können jedoch aufgrund unterschiedlicher Auslastung und Flugzeuggrössen davon abweichen.

(AWP)