Der Umsatz nahm um 3,0 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken zu, wie der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich am Dienstag mitteilte. Treiber waren neben den höheren Passagierzahlen auch gestiegene Erträge aus dem Immobiliengeschäft sowie aus den internationalen Aktivitäten.
Die Betriebskosten erhöhten sich leicht unterproportional um rund 1 Prozent auf 588 Millionen Franken. Entsprechend lag der operative Gewinn (EBITDA) mit 762 Millionen Franken um 4,0 Prozent über dem Vorjahr. Die entsprechende Marge belief sich auf 56,0 Prozent nach 55,3 Prozent im Jahr zuvor.
Der Reingewinn nahm um 5,8 Prozent auf 346 Millionen Franken zu. Der Verwaltungsrat schlägt eine deutlich erhöhte Dividende von 8,50 Franken je Aktie vor, nach 5,70 Franken im Vorjahr.
Mit den Resultaten hat die Gesellschaft auch die Erwartungen der Analysten erfüllt.
Für das laufende Jahr zeigte sich der Flughafenbetreiber weiter zuversichtlich. Das Management erwartet, dass 2026 mit 33 Millionen Passagiere der Rekordwert aus dem Jahr 2025 mit 32,6 Millionen Passagieren erneut übertroffen wird.
Tieferer Gewinn wegen höherer Kosten erwartet
Allerdings dürfte der Konzerngewinn tiefer ausfallen, was unter anderem mit Kosten im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Flughafen Noida in Indien begründet wird. Der Projektstart hatte sich zuletzt verzögert; am vergangenen Freitag erhielt die Betreibergesellschaft jedoch die entsprechende Betriebslizenz.
Weiter kommt es im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich zu einem Wechsel: So tritt Guglielmo Brentel nach zwölf Jahren per Ende April 2026 zurück. Als Nachfolger wird der Generalversammlung vom 17. April 2026 Stefan Paul, CEO von Kühne+Nagel, zur Wahl vorgeschlagen.
(AWP)

