Die ungebrochene Nachfrage nach Hochleistungsservern für Künstliche Intelligenz (KI) beschert Foxconn einen erneuten Schub. Der weltgrösste Elektronik-Auftragsfertiger gab am Montag einen Anstieg des Quartalsumsatzes um 22 Prozent auf ein Rekordhoch von umgerechnet 70,8 Milliarden Euro bekannt.
Wachstumstreiber war erneut die Cloud- und Netzwerksparte des taiwanischen Konzerns, der offiziell Hon Hai Precision Industry heisst. Sie hatte vor einigen Monaten die Smartphone-Fertigung als wichtigsten Geschäftszweig abgelöst. Foxconn ist ein wichtiger Produzent von KI-Servern. Das Unternehmen erwartet in diesem Bereich ein «signifikantes» Wachstum. So schloss es im November eine Partnerschaft mit dem ChatGPT-Anbieter OpenAI. Die beiden Firmen wollen gemeinsam KI-Hardware entwickeln.
Das Geschäft mit Verbraucherelektronik verbuchte im abgelaufenen Quartal dagegen einen Umsatzrückgang, teilte Foxconn am Montag weiter mit. Der Grund hierfür seien negative Wechselkurseffekte. Der Konzern ist der weltgrösste Fertiger von Apples iPhones. Detaillierte Geschäftszahlen sollen im März veröffentlicht werden.
(Reuters)
