Insgesamt beläuft sich die ⁠Strafe auf rund 22 Millionen Euro, wie die Wettbewerbs- und ‌Verbraucherschutzbehörde am Mittwoch mitteilte. Shein bezeichnete ‌die Strafe als unverhältnismässig und ​kündigte an, sie voll umfänglich anzufechten. Es handle sich um «technische Probleme ohne Auswirkungen auf die Verbraucher», die bereits behoben worden seien, teilte ein Sprecher ‌mit.

Es ist nicht das erste Mal, dass die französischen Behörden gegen den für seine Billigpreise bekannten Onlinehändler ​mit Sitz in Singapur vorgehen. Bereits im ​Juli wurde Shein wegen irreführender ​Rabattangebote zu einer Strafe von 40 Millionen Euro verurteilt.

Die ‌Behörden haben das Unternehmen verstärkt im Visier, seit im November auf dessen Website Sexpuppen, die Kindern ähnelten, ​sowie ​verbotene Waffen zum ⁠Verkauf angeboten worden waren. «Wir werden weiterhin ​Massnahmen ergreifen, bis ⁠sie ihre Praktiken vollständig ändern - oder unseren Markt verlassen», ‌schrieb der für kleine und mittlere Unternehmen zuständige Minister Serge Papin auf der Plattform ‌X.

(Reuters)