Die Aktien von Galderma steigen am Montagmorgen im frühen Handel um gut 1,4 Prozent auf 193,80 Franken. Gleich fünf Kurszielerhöhungen sorgen zum Wochenauftakt für Rückenwind beim Hautpflegekonzern. Damit schlagen sich die Titel besser als der Schweizer Leitindex SMI, der zeitgleich rund 0,3 Prozent avanciert.
Bank of America erhöht das Kursziel von 200 auf 210 Franken, CFRA von 200 auf 215 Franken. Auch Berenberg, Octavian und Vontobel heben ihre Kursziele für die kommenden zwölf Monate um rund 7,5 Prozent an und beziffern das Aufwärtspotenzial damit auf rund 9 Prozent. Alle fünf Institute bestätigen ihre Kaufempfehlungen.
Den Anlass liefern die über den Erwartungen liegenden Zahlen zum dritten Quartal, die Galderma am vergangenen Donnerstag veröffentlicht hat. Gleichzeitig erhöhte der Konzern den Gesamtjahresausblick für 2026. Einschliesslich der Gewinne vom Montag haben die Aktien seither in nur drei Handelssitzungen fast 11 Prozent zugelegt.
Die Marktbedingungen erwiesen sich als robuster, als das Unternehmen erwartet hatte. Zudem war das Wachstum über alle Regionen und Produktkategorien hinweg breit abgestützt. Die Analysten sehen Galderma deshalb gut positioniert, die Führungsposition langfristig zu verteidigen.
Laut Octavian rechtfertigt auch die Übernahme von ZO Skin Health eine Prämienbewertung. Gemäss Bloomberg liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit 37,2 zwar über dem Branchenschnitt, aber unter dem eigenen historischen Durchschnitt von rund 42.
Unter den Analystinnen und Analysten herrscht weitgehend Einigkeit: 13 von 15 empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel von knapp 203 Franken liegt allerdings nur 4,7 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Zustimmung ist gross, der rechnerische Spielraum inzwischen etwas kleiner. Immerhin bewegen sich die Erwartungen nach oben: Seit Juli 2026 gab es ausschliesslich Kurszielerhöhungen, insgesamt elf an der Zahl.

