Galderma hat die Platzierung eines grossen Aktienpakets dafür genutzt, eigene Aktien zurückzukaufen. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens wurden rund 1,6 Millionen Aktien erworben. Wenig überraschend fallen die Titel des Hautpflegekonzerns deshalb kurz nach Börsenstart rund 1,3 Prozent auf 152,6 Franken.
Der Preis für das platzierte Aktienpaket lag bei 143,75 Franken je Aktie - also rund 6 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Damit summiert sich der Aktienrückkauf auf rund 232 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der Rückkauf erfolge im Zusammenhang mit der Platzierung der verbliebenen Anteile von Sunshine SwissCo (EQT), Abu Dhabi Investment Authority und Auba Investment. Diese hätten sich damit komplett von ihrer Beteiligung getrennt.
Solche Bookbuilding-Verfahren haben in der Vergangenheit bei Galderma nur für kurze Kursrücksetzer gesorgt. Beispielsweise fielen die Titel im Mai 2025 nach einer solchen Ankündigung unmittelbar um rund 3,5 Prozent. Nur fünf Tage später notierten die Valoren hingegen 11 Prozent höher. Dasselbe Spiel dann im Oktober 2025: Die Papiere eröffneten rund 2 Prozent im Minus und avancierten in den nachfolgenden fünf Tagen über 12 Prozent.
Die Abwicklung der aktuellen Transaktion wird für den 13. März erwartet und wird aus den bestehenden Barmitteln finanziert. Damit beeinflusse die Transaktion nicht die strategischen und finanziellen Prioritäten, so der Hautpflegekonzern weiter. Die erworbenen Aktien sollen unter anderem für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme gehalten werden.
(AWP/cash)
