Zwischen Januar und März setzte Galderma knapp 1,5 Milliarden US-Dollar um und damit 30,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu konstanten Wechselkursen waren es 25,5 Prozent, wie aus einem Communiqué hervorgeht. Damit hat Galderma das eigene Wachstumsziel sogar noch übertroffen. Allerdings hatte das Management bereits im Vorfeld angekündigt, dass der Jahresauftakt wegen tieferer Vergleichszahlen im Vorjahr stärker ausfallen könnte. Gewinnzahlen legt Galderma zu den ungeraden Quartalen nicht vor.

Das Umsatzplus in den ersten drei Monaten sei auf höhere Verkaufsvolumina aber auch den Mix an Produkten zurückzuführen. Dabei betont der Konzern in der Mitteilung, dass das Marktumfeld volatil sei und dies auch bleiben dürfte. Galderma verkauft sowohl «injizierbare Ästhetik» wie etwa Faltenspritzen als auch die hierzulande bekannte Sonnencreme Daylong.

Alle Sparten gewachsen

So kletterten die Umsätze im Segment Injectable Aesthetics um gute 13 Prozent auf 648 Millionen US-Dollar. Hier entwickelten sich sowohl Neuromodulatoren als auch Filler und Biostimulatoren solide. «Trotz eines teilweise verhaltenen Marktumfelds konnte Galderma in diesem Bereich Marktanteile gewinnen», heisst es dazu in der Mitteilung.

Auch die Dermatologische Hautpflege wuchs kräftig um 17 Prozent. Die Kernmarken Cetaphil und Alastin profitierten von Innovationsimpulsen und einer starken Nachfrage, insbesondere im E-Commerce sowie in internationalen Wachstumsmärkten wie China.

Am dynamischsten aber entwickelte sich die Sparte Therapeutische Dermatologie mit einem Wachstum von 71 Prozent. Haupttreiber war die erfolgreiche Markteinführung von Nemluvio, getrieben vor allem durch das US-Geschäft. Das Mittel wird zur Behandlung der beiden Hautkrankheiten atopische Dermatitis und Prurigo nodularis eingesetzt. In beiden Indikationen habe das Produkt Marktanteile gewonnen.

Auch regional betrachtet legte Galderma in allen Märkte zu. Dabei wuchs vor allem das US-Geschäft besonders stark, das im vergangenen Jahr noch wegen der grossen Brände in der Region Los Angeles einen Dämpfer erhalten hatte.

Galderma hat mit den Zahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Ausblick bestätigt

Für 2026 peilt das Unternehmen ein Umsatzwachstum zwischen 17 und 20 Prozent an. Die Kern-EBITDA-Marge soll 2026 bei etwa 26 Prozent zu konstanten Währungen zu liegen kommen. Die US-Zölle wertet das Unternehmen als weiterhin überschaubar.

(AWP)