Konkret stieg der Betriebsertrag gemäss den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 um 3 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken. Der operative Gewinn nahm in der Folge um 2 Prozent auf 475 Millionen zu. Unter dem Strich ging der Reingewinn allerdings um 3,7 Prozent auf 366 Millionen zurück. Erklärt wurde dies auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit Steuereffekten.
Erfolgreich war das Institut beim Anziehen von neuem Geld. Der Nettoneugeld-Zufluss wird in der Mitteilung auf 15 Milliarden Franken beziffert. Die verwalteten Vermögen stiegen derweil gegenüber Ende 2022 auf 638 von 612 Milliarden.
«Unsere Stabilität und unsere langfristige Investitionsorientierung haben zu umfangreichen Kapitalzuflüssen in der ersten Jahreshälfte beigetragen», liess sich der geschäftsführende Teilhaber Renaud de Planta zitieren. Der Kollaps der Credit Suisse habe derweil nicht zu einem massiven Kapitalzufluss geführt, betonte er auf Anfrage.
Ausserdem erklärte die Gesellschaft, dass sie gut finanziert sei. Die Gesamtkapitalquote liege mit 29,3 Prozent weit über dem vorgeschriebenen Minimum von 12 Prozent.
(AWP)
