Unter dem Strich lag der Gewinn bei 2,2 Milliarden US-Dollar, nach 1,5 Milliarden Dollar im Vorjahr, wie das Unternehmen am Freitag in New York mitteilte. Dabei lagen die Katastrophenschäden bei 518 Millionen Dollar und damit deutlich niedriger als die 927 Millionen Dollar aus dem Vorjahr. Analysten hatten hier mit gut doppelt so hohen Belastungen gerechnet. Zudem profitierte das Unternehmen von höheren Netto-Anlageerträgen.

Dagegen verharrten die Nettoprämieneinnahmen mit 11,5 Milliarden Dollar auf dem Vorjahresniveau, fielen aber ebenfalls etwas besser aus, als von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten erwartet hatten. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um 6,7 Prozentpunkte auf 83,6 Prozent.

Anleger zeigten sich vom Zahlenwerk insgesamt begeistert. Im frühen US-Handel sprang die Travelers-Aktie um gut acht Prozent nach oben und war damit mit grossem Abstand bester Wert im nahezu unveränderten Dow Jones Industrial.

(AWP)