Wegen der zunehmenden Beliebtheit seiner Produkte ist Birkenstock im wichtigen Weihnachtsquartal überraschend kräftig gewachsen. «Unsere Ergebnisse zeigen die anhaltend starke Nachfrage nach unserer Marke während der wichtigen Weihnachtszeit», erklärte Firmenchef Oliver Reichert am Donnerstag. Währungsbereinigt habe Birkenstock in allen Regionen zweistellig zugelegt, am stärksten im Raum Asien-Pazifik mit einem Plus von 37 Prozent.
Insgesamt kletterte der Umsatz im ersten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) um elf Prozent auf 402 Millionen Euro. Währungsbereinigt lag das Plus sogar bei 18 Prozent und damit über der eigenen Prognose für das Gesamtjahr. Der Nettogewinn sprang um 151 Prozent auf 51 Millionen Euro. Belastet wurde das Ergebnis jedoch von Währungseffekten und höheren US-Zöllen, was die Bruttogewinnmarge auf 55,7 Prozent von zuvor 60,3 Prozent drückte.
Das seit 2023 an der New Yorker Börse notierte deutsche Traditionsunternehmen will seine Kapazitäten weiter ausbauen, um die Nachfrage zu bedienen. Daher investierte der Konzern rund 38 Millionen Euro, unter anderem in einen neuen Standort im sächsischen Wittichenau.
(Reuters)

