Glencore hat mit dem Orion Critical Mineral Consortium (Orion CMC) eine unverbindliche Absichtserklärung über einen Teilverkauf von Kupfer- und Kobaltminen unterzeichnet. Dabei geht es um 40 Prozent an Glencores Beteiligungen an den Minen Mutanda Mining und Kamoto Copper Company in der Demokratischen Republik Kongo.
Die Transaktion impliziere für beide Minen zusammen einen Wert von rund 9 Milliarden US-Dollar, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag. Orion CMC soll dabei das Recht erhalten, nicht-exekutive Verwaltungsräte zu ernennen und den Verkauf des entsprechenden Anteils der Produktion an vom Rohstoffkonsortium selber benannte Käufer zu steuern.
Dies erfolge im Einklang mit der strategischen Partnerschaft zwischen den USA und der DR Kongo zur Sicherung kritischer Mineralien, heisst es weiter. Die beiden Minen sollen allerdings weiterhin innerhalb des Glencore-Konzerns geführt werden.
Orion CMC wurde im Oktober 2025 gegründet und wird vom US-Investmentmanager Orion Resource Partners in Partnerschaft mit der US-Regierung geführt. Der geplante Einstieg steht noch unter dem Vorbehalt einer Due-Diligence-Prüfung, verbindlicher Verträge und regulatorischer Genehmigungen.
(AWP)

