Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, das Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller SAIC sei entsprechend verlängert worden. Die beiden Unternehmen hätten sich darauf geeinigt, verstärkt Fahrzeuge in China zu entwickeln, um so auf den Geschmack der Kunden eingehen zu können. Zudem nutze GM die Werke in China für Exporte von Fahrzeugen der Marken Buick und Cadillac in den Nahen Osten, nach Südamerika, Mexiko und in asiatische Staaten. Exporte in die USA seien nicht geplant.
Als erstes Premiummodell soll das SUV Electra E7 von China aus exportiert werden. Das SAIC-GM-Gemeinschaftsunternehmen hatte die Marke Buick Electra im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht, um auf dem rasch wachsenden Markt für Elektro- und Hybridautos Boden gutzumachen. Im ersten Monat nach Markteinführung wurden mehr als 10.000 Fahrzeuge des Electra E7 verkauft. Bis 2030 sollen mindestens 30 Fahrzeuge der Marke auf den Markt gebracht werden.
GM ist seit 1997 in China vertreten und gehörte jahrelang zu den absatzstärksten Autobauern. Jährlich spülte das Geschäft rund zwei Milliarden Dollar in die Kassen von GM. Doch diese Zeiten sind vorbei. Anfang des Jahrzehnts rutschte GM in China in die roten Zahlen. 2025 lag der Absatz bei lediglich 1,9 Millionen Fahrzeugen - das sind 51 Prozent weniger als 2016. Um das Geschäft zu stabilisieren, schloss GM ab 2024 mehrere Werke und nahm einige Modelle vom Markt.
(Reuters)

