«2026 wird es wahrscheinlich etwas begrenzter sein. Wir sehen Möglichkeiten für Effizienz und versuchen, diese zu nutzen», sagte Solomon in einem Interview mit Bloomberg TV in Hongkong. «Diese Effizienzchancen geben uns mehr Möglichkeiten, in Bereiche unseres Geschäfts zu investieren, in denen wir Wachstum skalieren können, und ein Teil dieses Wachstums skaliert mit zusätzlichem Personal.» Er verwies auf das Vermögensverwaltungsgeschäft als einen Bereich, der weltweit mit zusätzlichen Mitarbeitern wachsen könne.
Vor dem Hintergrund gelockerter Regulierungsvorschriften stiegen die Gewinne und Aktienkurse der US-Banken im vergangenen Jahr stark an. Unter Solomons Führung erzielte Goldman Sachs Rekorderträge im Bank- und Marktgeschäft sowie Rekordverwaltungsgebühren im Vermögensverwaltungsgeschäft. Die Wall-Street-Bank erhöhte Solomons Gehalt auf 47 Millionen Dollar (39,6 Millionen Euro), seine bislang höchste Vergütung.
Solomon geht davon aus, dass es in diesem Jahr zu einer regen Fusionsaktivität und starken Kapitalmärkten kommen wird, da CEOs nun «freie Hand» hätten, wieder in ihre Geschäfte zu investieren – insbesondere angesichts einer Entlastung durch die US-Regierung sowie durch Europa bei regulatorischen Auflagen. Die US-Regierung sei «offen für Geschäfte», und Goldman pflege ein «sehr gutes» Verhältnis zu Washington, so Solomon.
(Bloomberg)

