Gegen die Graubündner Kantonalbank (GKB), ihre Tochtergesellschaft BZ Bank sowie aktuelle und ehemalige Organe der BZ Bank ist eine Klage eingereicht worden. Der Kläger fordert eine Summe im mittleren dreistelligen Millionenbereich, wie es in einer Mitteilung der GKB vom Montag heisst.

Die Klage stehe im Zusammenhang mit einer Kundenbeziehung und einem von der BZ Bank verwalteten Anlageprodukt. Der Kläger werfe den beklagten Parteien diesbezüglich Pflichtverletzungen vor, so die GKB weiter.Der Name des Klägers wird nicht genannt.  

«Die GKB und die BZ Bank Aktiengesellschaft erachten die Vorwürfe als unbegründet und bestreiten die Forderungen. Die GKB und die BZ Bank Aktiengesellschaft werden sich im Verfahren entsprechend verteidigen», heisst es in der Mitteilung. Die GKB werde über wesentliche Entwicklungen in diesem Verfahren zu gegebener Zeit wieder informieren.

Die Klage wurde gemäss Communiqué in Form eines Schlichtungsgesuchs beim Vermittleramt Höfe eingereicht.  

Die GKB kaufte 2022 dem damaligen Besitzer Martin Ebner eine Mehrheit der BZ Bank ab. Seit Anfang 2025 ist die GKB alleinige Besitzerin. Ebner machte mit dem Verkauf den letzten Schritt in seiner Nachfolgeplanung.

Der bekannte Investor Ebner hatte die Bank 1985 gegründet. Sie war danach Dreh- und Angelpunkt seiner Aktivitäten. Schwerpunktmässig berät sie professionelle, private und institutionelle Kunden bei Aktienanlagen und Beteiligungen.

(AWP/cash)