Umgekehrt lieferte Frankreich für 69 Milliarden Euro Güter nach Deutschland, wie die deutsch-französische Industrie- und Handelskammer (AHK) in Paris mitteilte. Für Deutschland war Frankreich der viertwichtigste Handelspartner und zweitwichtigster Exportmarkt, nach den USA und vor den Niederlanden. Das Handelsvolumen zwischen den beiden EU-Schwergewichten legte im Vorjahresvergleich um zwei Prozent zu.
Deutsche Unternehmen blieben in Frankreich im vergangenen Jahr die wichtigsten ausländischen Investoren nach Firmen aus den USA, gemessen an der Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze. Bei der Zahl der Investitionsprojekte liegen deutsche Firmen indes auf Rang eins vor US-Unternehmen. Gut die Hälfte deutscher Investitionen betreffen die Schaffung von Vertriebsstätten. Ausserdem investierten deutsche Unternehmen in die Ausweitung ihrer Produktion in Frankreich. Rund 3000 deutsche Unternehmen beschäftigen in Frankreich rund 350'000 Mitarbeiter. Umgekehrt beschäftigen 2600 französische Unternehmen in Deutschland rund 330'000 Mitarbeiter.
(AWP)

