Der weltweit drittgrösste Rückversicherer Hannover Rück hat dank eines glimpflichen Naturkatastrophen-Jahres seinen ‌Gewinn ‌gesteigert und will 2026 noch eine Schippe drauflegen. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn im vergangenen Jahr um ​13 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro, ‌wie der Konzern ‌am Donnerstag mitteilte.

Für 2026 bekräftigte der Vorstand seine Prognose, wonach der Gewinn auf mindestens 2,7 Milliarden Euro steigen soll. Der Wettbewerb bleibt allerdings intensiv: ⁠Die eher geringen Schäden aus Naturkatastrophen drücken die Preise für die entsprechenden Rückversicherungen.

Bei der Vertragserneuerungsrunde im ​Januar seien die risikobereinigten Raten in ‌diesem Geschäft in den ‍USA und international um zehn bis 20 Prozent gesunken. Das ​sei «weiterhin auskömmlich», betonte die Tochter des Versicherungskonzerns Talanx.

Insgesamt gingen die Preise in der Schaden-Rückversicherung risikobereinigt um ‌3,2 Prozent zurück. «Deutlichere Preisrückgänge in einzelnen ⁠Sparten konnten wir im Gesamtportefeuille ‌dank unserer breiten Aufstellung in Teilen ausgleichen», erklärte Vorstandschef Clemens Jungsthöfel. «Die Qualität ‍unseres gezeichneten Geschäfts bleibt insgesamt auf einem guten Niveau.» Insgesamt wuchs das erneuerte Prämienvolumen ​um 3,3 Prozent auf 10,5 Milliarden ‍Euro. 

(Reuters)