«Die Nachrichten über ein Friedensabkommen klingen ermutigend, und wir freuen uns auf ein Ende aller Kampfhandlungen in der Region», erklärte Deutschlands grösste Containerreederei am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Nach der mehr als 15-wöchigen Sperrung der Strasse von Hormus seien dies gute Nachrichten für den Konzern, die Crews und Kunden. «Wir hoffen, dass Schiffe die Strasse von Hormus noch in dieser Woche passieren können.» Nach Informationen von vergangener Woche stecken noch vier der über 300 Schiffe von Hapag-Lloyd im Persischen Golf fest.
Für die Belieferung von Kunden in der Golfregion ist der Konzern inzwischen wie andere grosse Reedereien auch auf Alternativrouten ausgewichen. Das Hamburger Unternehmen und auch sein dänischer Kooperationspartner Maersk haben stets betont, für eine Rückkehr in die Strasse von Hormus müsse die Sicherheit ihrer Crews absolut gewährleistet sein. Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen hatte vergangene Woche in einer Kundenkonferenz gesagt, selbst nach einer Wiedereröffnung der Meerenge werde eine Rückkehr zur vollständigen Normalität nach der monatelangen Blockade mindestens drei Monate dauern.
(Reuters)

