Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Februar) ging der Umsatz um gut zehn Prozent auf 49,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 4,6 Mrd Euro) zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Analysten hatten einen weniger starken Rückgang erwartet. H&M leidet unter dem schwachen Konsumklima und bekommt obendrein deutliche negative Währungseffekte zu spüren. Die Aktie des Unternehmens sackte im frühen Handel um bis zu sechs Prozent ab.

Beim operativen Gewinn schnitt H&M vor allem dank Kosteneinsparungen aber überraschend gut ab - hier stand im ersten Geschäftsquartal ein Plus von gut einem Viertel auf rund 1,5 Milliarden Kronen zu Buche. Das übertraf die Schätzungen von Analysten merklich. Der Modehändler setzt bereits seit geraumer Zeit auf steigende Profitabilität, unter anderem durch den Abbau von Lagerbeständen und weniger Rabattaktionen.

Der Start ins zweite Geschäftsquartal macht derweil etwas Mut: Der Umsatz dürfte im März verglichen mit dem Vorjahresmonat um ein Prozent in lokalen Währungen steigen, hiess es weiter. H&M steht auf dem weltweiten Kleidungsmarkt allerdings unter erheblichem Druck. Zum einen sind Billiganbieter wie Shein und Primark eine harte Konkurrenz, zum anderen hat sich der Zara-Eigentümer Inditex zuletzt als widerstandsfähiger erwiesen./niw/zb/stk

(AWP)