Einen vergleichsweise überaus positiven Start ins Börsenjahr 2026 hatten die Technologiewerte ABB und VAT. Die Valoren von VAT schossen 14 Prozent nach oben, wogegen der Swiss Performance Index (SPI) 0,73 Prozent zulegte. Weitere 1,1 Prozent Kursgewinn führen die Aktien des Vakuumventilehersteller am Mittwochmorgen auf 445,10 Franken. Das ist der höchste Stand seit Sommer 2024.

Die Aktien von ABB stiegen ebenfalls schon 2,4 Prozent, während der Swiss Market Index (SMI) 0,4 Prozent anzog. Mit dem Plus von 0,4 Prozent im frühen Mittwochshandel geht es weiter hoch auf 60,90 Franken, womit die Aktien weiter auf Rekordjagd sind.

Beide Titel werden aktuell von Neueinschätzungen durch Analysten angetrieben. Die Bank of America zieht das Kursziel für VAT auf 506 von 385 Franken hoch und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Das neue Preisziel kommt in die Nähe des Allzeithoch, das bei 528 Franken liegt, und ist das höchste aller bei Bloomberg erfassten Kursziele.

Gründe für die sehr zuversichtliche Prognose sind laut dem zuständigen Analysten mögliche weitere Marktanteilsgewinne, eine anziehende Halbleiterproduktion sowie die davon ausgehendende stärkere Nachfrage.

ABB wird von Bernstein neu mit «Market Perform» (zuvor: «Underperform») eingestuft, das Kursziel steigt auf 60 von 50 Franken. Es ist eines der höchsten aller Preisziele. Der zuständige Analyst führt die Dynamik in der Elektrifizierung, einem der laufenden Trends und zugleich die stärkste ABB-Sparte, als Grund für erhöhte Einschätzung an.

ABB dürfte dabei auch vom Boom der Künstlichen Intelligenz profitieren. So könne sich das schweizerisch-schwedische Technologieunternehmen durch seine Hochspannungs- und Gleichstromarchitekturen im Ausbau von Rechenzentren von der Konkurrenz abheben. Allerdings dürfte ein Einstieg in den Kühlungsbereich nötig sein, um insgesamt eine überzeugendere Marktposition zu erreichen.

(cash)