Hochtief profitierte von Aufträgen für Rechenzentren in Asien, den USA und Europa und steigerten den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22,3 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro, wie die Tochter des spanischen Infrastrukturriesen ACS am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn legte um 44,8 Prozent auf 272 Millionen Euro zu. Der Auftragseingang kletterte um 62,6 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro, der Auftragsbestand erreichte knapp 90 Milliarden Euro - Hochtief ist damit rein rechnerisch für zwei Jahre ausgelastet. Im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), Digitalisierung und Technologie stieg der Auftragsbestand Hochtief zufolge um mehr als 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
«Wir verzeichnen weiterhin eine starke Nachfrage in unseren Kernmärkten – insbesondere in den Bereichen digitale Infrastruktur, Energie, Verteidigung sowie kritische Rohstoffe», sagte Hochtief-Chef Juan Santamaria. Entscheidend sei, diese Nachfrage etwa in profitables Wachstum umzusetzen. «Die ersten neun Monate zeigen hierbei deutliche Fortschritte.» Hochtief erwartet 2026 weiter einen operativen Konzerngewinn von 1,025 bis 1,1 Milliarden Euro.
(Reuters)

