Das US-Raumfahrtunternehmen stellte am Montag ⁠für das dritte Quartal eine Bruttomarge zwischen 29 und 31 Prozent ‌in Aussicht. Damit verfehlte der Konzern ‌die durchschnittliche Schätzung der Analysten ​von 37,6 Prozent, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Die Aktie des im kalifornischen Long Beach ansässigen Unternehmens gab im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent nach. Beim Umsatz ‌rechnet Rocket Lab im laufenden Vierteljahr dagegen mit 250 bis 265 Millionen Dollar und übertrifft damit die Erwartungen von ​238,5 Millionen Dollar.

Die Sparte für Raumfahrtsysteme, die ​unter anderem Satellitenbauteile und Solarzellen ​anbietet, ist die grösste Einnahmequelle des Unternehmens. Rocket Lab will sich ‌damit breiter aufstellen und nicht nur auf die Starts seiner «Electron»-Rakete verlassen.

Derzeit entwickelt der Konzern zudem die teilweise wiederverwendbare Trägerrakete «Neutron», die ​dem ​Unternehmen einen grösseren ⁠Anteil an kommerziellen und zivilen Missionen sowie ​an Aufträgen der ⁠US-Regierung im Bereich der nationalen Sicherheit einbringen soll. Die ‌hohen Ausgaben für die Entwicklung und die Infrastruktur der neuen Rakete drücken jedoch auf die kurzfristige ‌Profitabilität. Der erste Flug der «Neutron» ist für ​das vierte Quartal 2026 geplant.

(Reuters)