Bei Huber+Suhner ist der Umsatz, wie Mitte Dezember angekündigt, währungsbedingt gesunken. Dafür verzeichnete der Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik beim Auftragseingang ein zweistelliges Plus.

Der Umsatz reduzierte sich wie angekündigt um 3,3 Prozent auf 864,1 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Aufwertung des Schweizer Frankens wirkte sich dem laut Unternehmen belastend aus.

Der Auftragseingang der Gruppe erhöhte sich derweil um 13,7 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Treiber waren laut den Angaben insbesondere Grossaufträge von Rechenzentrenbetreibern und eine breit abgestützte Nachfrage im Industriesegment.

Mit den Zahlen hat der Konzern die Erwartungen gemäss AWP-Konsens gleichwohl knapp verfehlt.

Industriesegment mit zweistelligem Wachstum

Gut lief es Huber+Suhner 205 insbesondere im Industriesegment. Der Auftragseingang legte um 16,2 Prozent zu, der Umsatz um 17,5 Prozent. Alle Teilsegmente, insbesondere die Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik, hätten sich positiv entwickelt, hiess es.

Auch die Kommunikationssparte fuhr dank Grossaufträgen für optische Switches ein Plus von 21,9 Prozent bei den Aufträgen ein. Diese sollten ab 2026 zu «signifikanten Umsätzen» für die Wachstumsinitiative Rechenzentren führen, teilte Huber+Suhner mit. Der Umsatz ging in dieser Sparte aber um satte 22,4 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte ein Grossprojekt zum Ausbau der Mobilinfrastruktur in Indien für einen hohen Vergleichswert gesorgt.

Das Geschäft im Transportsegment entwickelte sich insgesamt stabil. Der Auftragseingang lag mit einem Minus von 0,3 Prozent auf Vorjahresniveau, der Nettoumsatz stieg leicht um 0,3 Prozent.

Das Unternehmen bestätigte indes die Zielbandbreite für die EBIT-Marge für das Geschäftsjahr 2025. Diese soll bei 10 bis 11 Prozent liegen. Weitere Details zum Jahresergebnis wird Huber+Suhner am 10. März veröffentlichen.

(AWP)