Konkret sank der für den Referenzzinssatz massgebende Durchschnittszinssatz lediglich von 1,33 auf 1,32 Prozent. Der Zinssatz wird kaufmännisch gerundet und beim Über- beziehungsweise Unterschreiten des Grenzwerts gleich um 25 Basispunkte angepasst. Er bleibt konkret auf dem aktuellen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz auf unter 1,13 Prozent sinkt oder auf über 1,37 Prozent steigt.
Im letzten September war der Referenzzinssatz, der vierteljährlich festgelegt wird, von 1,50 Prozent auf das jetzige Niveau gesunken. Davor war er im März 2025 auf 1,50 Prozent gesenkt worden, nach zwei Erhöhungen Mitte und Ende 2023. Zur Ermittlung des Referenzzinssatzes stützt sich das BWO auf den Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen der Schweizer Banken.
Da er sich im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch für Mieterinnen und Mieter, heisst es in der Mitteilung.
Santosh Brivio, Leiter Economic Research der Migros Bank, sagt in einer Ersteinschätzung, dass «diese Nichtveränderung erwartet wurde, und sie daher nicht per se aufsehenerregend ist. Doch in der momentanen Konjunkturlage ist sie als Stabilitätssignal nicht zu unterschätzen». Zum zweiten Mal in Folge verharrt der hypothekarische Referenzzinssatz damit auf historisch tiefem Niveau.
(AWP)

