Der wachsende Bedarf an Software und Dienstleistungen rund um ‌Künstliche ‌Intelligenz (KI) hat IBM zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der Auftragsbestand für diesen Geschäftsbereich sei in den vergangenen ​Monaten um etwa ein Drittel auf ‌mehr als 12,5 Milliarden ‌Dollar gestiegen, sagte Konzernchef Arvind Krishna am Mittwoch.

«Dies macht uns zuversichtlich, dass wir 2026 unser Ziel eines fünfprozentigen Umsatzwachstums und eines Anstiegs des Free Cash ⁠Flow um eine Milliarde Dollar erreichen werden.» Die Aktien des IT-Konzerns stiegen daraufhin im nachbörslichen Handel an ​der Wall Street um 7,5 Prozent.

Im vierten ‌Quartal 2025 legten die ‍Umsätze den Angaben zufolge währungsbereinigt um sechs Prozent auf ​67,5 Milliarden Dollar zu. Der bereinigte operative Gewinn habe um 14 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar angezogen. ‌Ein Wermutstropfen war jedoch das auf ⁠zehn Prozent verlangsamte Wachstum ‌der Cloud-Sparte Red Hat.

Grund hierfür sei der US-Regierungsstillstand vom vergangenen Herbst, ‍erläuterte IBM-Finanzchef Jim Kavanaugh der Nachrichtenagentur Reuters. Staatliche Aufträge machten etwa 15 Prozent des ​Geschäfts dieser Sparte aus.