Gleichzeitig kündigte das Biotechunternehmen neue Ergebnisse für seinen C.-difficile-Impfstoff an. Wie aus den Mitteilungen von Idorsia vom Montag hervorgeht, zeigte eine neue Analyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie «Precision» mit Aprocitentan, dass der Wirkstoff die Albuminurie, also das vermehrte Auftreten des Eiweisses Albumin im Urin, bei Patienten mit schwer behandelbarem Bluthochdruck deutlich und anhaltend senke. Albuminurie ist ein Marker für Nierenschäden und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aprocitentan ist in den USA als Tryvio und in Europa als Jeraygo zur Behandlung von Bluthochdruck zugelassen.

Darüber hinaus stellte Idorsia weitere positive klinische Ergebnisse für IDOR-1134-2831 vor, einen Impfstoff gegen Clostridioides difficile (C. difficile). Die Daten stammen den Angaben zufolge aus einer klinisch-pharmakologischen Phase-I-Studie. Die neuen Daten zeigen demnach, dass der Impfstoff sicher und gut verträglich ist.

Der Impfstoff von Idorsia soll zur Vorbeugung von C.-difficile-Infektionen (CDI) bei Risikopatienten sowohl im Krankenhaus- als auch im ambulanten Bereich entwickelt werden. Eine Infektion mit CDI löst eine akute Darmentzündung (Enteritis) aus.

(AWP)