Im ersten Quartal legte der Umsatz mit dem Hoffnungsträger Quviviq (Daridorexant) erneut kräftig zu. Am Ausblick hält das Unternehmen fest. Der Umsatz insgesamt ging zwar von Januar bis März um 3,4 Prozent auf 57 Millionen Franken zurück, wie Idorsia am Dienstag mitteilte. Rund 44 Millionen erwirtschaftete die Gesellschaft mit dem Schlafmittel Quviviq, womit die Verkäufe im Vorjahresvergleich (25 Mio) nochmals um 74 Prozent zulegten.
Operativ resultierte nach US-GAAP ein Verlust von 26 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte Idorsia aufgrund einer einmaligen Zahlung im Zusammenhang mit dem Vitaris-Vertrag einen Quartalsgewinn von 67 Millionen erreicht. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 46 Millionen nach einem ebenfalls durch den Einmaleffekt verzerrten Gewinn von 63 Millionen im Vorjahr.
Die liquiden Mittel beliefen sich den Angaben zufolge per Ende März auf 95 nach 89 Millionen per Ende 2025.
«Wir hatten einen starken Start in das Jahr 2026», wird VRP und aktuell amtierender CEO Jean-Paul Clozel in der Mitteilung zitiert. Quviviq entwickle sich im Rahmen der Erwartungen und die Pipeline mache Fortschritte.
Quviviq legt weiter zu, Ausblick bestätigt
Mit dem Schlafmittel Quviviq geht es für Idorsia derweil weiter voran - mittlerweile ist es in 13 Ländern in Europa, Nordamerika, China und Japan erhältlich. Weitere Markteinführungen seien unter anderem für die Benelux-Staaten, Irland oder Mittel- und Osteuropa geplant, aber auch Vertriebspartnerschaften beispielsweise in Südamerika und im Nahen Osten. Das Unternehmen investiere stark, um den Weg des Mittels hin zum Blockbuster-Status zu beschleunigen.
Auch für die weiteren Produktkandidaten - dem Schlafmittelwirkstoff Daridorexant bei Kindern, dem Blutdruckmittel Aprocitentan oder dem Mittel Lucerastat zur Behandlung der Fabry-Krankheit - seien Studien geplant oder liefen bereits.
Für das laufende Jahr 2026 hält das Unternehmen an seinem Ausblick fest. Entsprechend erwartet Idorsia weiterhin eine Beschleunigung der Umsätze mit Quviviq und will im Gesamtjahr damit 200 Millionen Franken umsetzen. Operativ dürften indes noch rote Zahlen stehen. Wie im Februar angekündigt rechnet Idorsia mit einem operativen Verlust nach US GAAP in Höhe von 160 Millionen.
(AWP)

