Während der Swiss Performance Index (SPI) um 1,03 Prozent zulegt, geben die Aktien von Comet am Dienstag um 0,42 Prozent nach und stehen so bei 379,60 Franken. Sie setzen so ihre Abwärtsbewegung vom Montag fort.
Am ersten Handelstag der neuen Börsenwoche schlossen die Titel des Halbleiterzuliefereres 0,3 Prozent tiefer bei 381,20 Franken. Im Laufe des Handels ging es sogar auf bis zu 372,20 Franken hinunter, was einen Verlust von 2,7 Prozent ausmachte.
Die jüngste Kursentwicklung ist in verschiedener anderer Hinsicht ein Dämpfer. Sie folgte auf einen 23,4-prozentigen Anstieg, welcher die Valoren des Halbleiterzulieferers zwischen Mitte September und vergangenem Freitag von 310,00 auf 382,40 Franken getrieben hatte.
Zudem entfernten sich die Anteilsscheine wieder weiter vom Allzeithoch, das sie im Juni bei 452,20 Franken erreicht und sodann preisgegeben hatten.
Vor allem aber können die Titel des Tech-Unternehmens nicht von einem am Montag erschienen und positiven Marktkommentar der Zürcher Kantonalbank (ZKB) profitieren: «Wir sehen bei Comet aufgrund der etwas weniger dynamischen Erholung des Aktienkurses nach der jüngsten Korrektur einen guten Einstiegszeitpunkt.» Nach Ansicht des zuständigen Analysten, Michael Inauen, dürften die Auftragseingänge in den nächsten Quartalen hoch bleiben. Weiter sollte das «historisch hohe» NAND-Exposure von Comet voraussichtlich zu einer dynamischeren Entwicklung als bei Inficon oder VAT führen.
Schliesslich sieht Inauen weiterhin ein grosses Margenpotenzial auf Stufe Ebitda für die nächsten Jahre sowie ein starkes Wachstum des Gewinns je Aktie. Entsprechend bestätigte der Experte das «Übergewichten»-Rating und den fairen Wert je Aktie von 500 Franken. Dieser Wert impliziert einen Aufstieg der Comet-Aktie auf einen neuen Rekordwert sowie ein 31,2-prozentiges Kursgewinnpotenzial gegenüber der Schlussnotiz vom Montag.
Alles in allem bekräftigte die ZKB auch ihre zum Jahreswechsel 2025/2026 eingenommene Haltung zu Comet. Sie hatte den von CEO Stephan Haferl geführten Konzern damals in die Jahresfavoriten 2026 aufgenommen; und just am vergangenen Freitag hielten die Analysten fest, dass sich die Anteilsscheine seit Jahresbeginn deutlich besser als die Benchmark - sprich: der SPI - entwickelt haben. Dies im Unterschied zu beispielsweise Amrize und Partners Group.
Die Zürcher Kantonalbank ist mit ihrer grundsätzlich positiven Einschätzung des Unternehmens aus Flamatt nicht allein. Acht der von der Nachrichtenagentur AWP erfassten Analysten empfehlen die Titel zum Kauf. Drei sind für «Halten». Verkaufsempfehlungen gibt es keine. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 490,20 Franken. Auch dieses deutet einen neuen Rekordstand der Comet-Aktien an.

