Die Aktien von Galderma haben am Mittwoch in den letzten Handelsstunden über 2 Prozent verloren und bei 144,80 Franken geschlossen. Kurz vor der Zahlenveröffentlichung am Donnerstag dürften nervöse Anleger Gewinne mitgenommen haben.
Der Kursverlust fiel in einen freundlicheren Gesamtmarkt. Der SPI schloss 0,81 Prozent höher bei 18'619,72nachdem er am Vortag noch um fast 3 Prozent gefallen war.
Das Dermatologieunternehmen präsentiert am Donnerstag die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Ein zentrales Thema dürfte Nemluvio (Nemolizumab) sein, das zur Behandlung von atopischer Dermatitis und Prurigo nodularis zugelassen ist. Nach einer besser als erwarteten Markteinführung interessiert vor allem die Entwicklung im Schlussquartal sowie der Ausblick. Laut Analysten erhoffen sich Marktteilnehmer Aussagen zum Spitzenumsatzpotenzial, das Galderma bislang auf rund zwei Milliarden US-Dollar beziffert hat.
Im Schönheitssegment stehen regionale Unterschiede im Fokus. Zudem dürfte Relfydess Beachtung finden: Die US-Gesundheitsbehörde hat Anfang Februar den aktualisierten Zulassungsantrag für das Mittel gegen Zornesfalten und Krähenfüsse angenommen. Laut Barclays hat Relfydess bereits in Europa und auf internationalen Märkten starke kommerzielle Zugkraft entwickelt.
Zu beachten ist auch, dass L'Oréal seinen Anteil an Galderma auf 20 Prozent verdoppeln will. Der Abschluss der Transaktion wurde für das erste Quartal in Aussicht gestellt.
Bei der Vorlage der Drittquartalszahlen hatte Galderma die Ziele erhöht. Das Unternehmen rechnet neu mit einem Umsatzwachstum von 17,0 bis 17,7 Prozent und einer Kern-EBITDA-Marge von 23,1 bis 23,6 Prozent.
Seit Jahresbeginn steht für die Aktie ein Minus von über 10 Prozent zu Buche. Auf 52-Wochensicht resultiert hingegen noch ein Plus von über 29 Prozent. Analysten loben das geschärfte Unternehmensprofil, monieren aber die ausgereizte Bewertung.
(cash/AWP)
