Am Freitag gingen die Aktien von Molecular Partners (minus 11,3 Prozent) und Polypeptide (minus 8,8 Prozent) mit satten Verlusten aus dem Handel. Sie waren zugleich die schwächsten Titel des Swiss Performance Index (SPI), der am letzten Börsentag der Woche um 0,15 Prozent auf 17'893 Punkte nachgab. 

Polypeptide haben sich mit dem Abschneiden am Freitag weiter vom Zwischenhoch bei 31,40 Franken, das im Januar erreicht wurde, entfernt. Zuvor hatte das Unternehmen die Ergebnisse des Gesamtjahres 2025 bekanntgegeben. Sie fielen, wie die Zürcher Kantonalbank schrieb, insgesamt im Rahmen der Erwartungen aus, wobei der operative Gewinn auf Stufe EBITDA leicht über und der Reingewinn leicht unter den Prognosen gelegen habe. Die ZKB bestätigte allerdings die Einstufung «Untergewichten».

Der Absturz an der Börse von Molecular Partners setzte auch im Nachgang zu den Jahreszahlen 2025 ein. Das in Schlieren ZH beheimatete Unternehmen verzeichnete einen Verlust von knapp 62 Millionen Franken. Das waren mehr als im Jahr davor, als ein Verlust von 54 Millionen Franken resultierte. Im bisherigen Jahresverlauf hatten sich die Valoren von Molecular Partners unter Schwankungen insgesamt positiv entwickelt.

Gefallen sind auch die Valoren von Idorsia. Im Laufe der vergangenen Woche gaben sie um gut 15 Prozent nach - auf 3,40 Franken von 4,04 Franken. In einer anhaltenden Schwächephase befinden sich ebenfalls die Titel von Newron. Sie sind seit Mitte Januar um rund 45 Prozent auf 16,44 Franken von 30,40 Franken gesunken.

Am Montag zeigt der Gesamtmarkt vorbörslich eine positive Tendenz. Bei Julius Bär steht der breite Markt 0,6 Prozent höher. Dabei fallen die Aktien von Polypeptide 0,5 Prozent zurück. Neuigkeiten gibt es auch zu Idorsia: Srishti Gupta tritt als CEO des Unternehmens ab. Verwaltungsratspräsident Jean-Paul Clozel übernimmt die Geschäfte, bis ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin von Gupta gefunden ist.

Reto Zanettin
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