"Jede Ergänzung muss neben dem strategischen Aspekt auch kulturell zu uns passen und finanziell Sinn ergeben", schränkte der Manager im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe) ein. Zwar habe Infineon schon eine sehr gute Position im Bereich Leistungshalbleiter. "Aber nichts ist so gut, dass man es nicht noch verbessern könnte."

Er könne sich auch etwas im Bereich Sensorik vorstellen, bei Mikrocontrollern, bei Konnektivität oder auch bei Software und Künstlicher Intelligenz, sagte der Manager weiter. "Es gibt also eine ganze Reihe von Feldern, die wir definiert haben und wo wir aktiv suchen, um unser Portfolio weiter auszubauen." Bei der Börsenbewertung der Halbleiterindustrie sei zwischenzeitlich eine gewisse Normalisierung eingetreten. "Es ist durchaus vorstellbar, dass beispielsweise Start-ups, die nicht ausreichend durchfinanziert sind, sich einem Konzern anschliessen wollen."

(AWP)