Waren und Dienstleistungen verteuerten sich in der Eurozone im Dezember um durchschnittlich 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte.
In einer früheren Schätzung war von 2,0 Prozent die Rede. Im November hatte die jährliche Inflationsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Euro-Zone eine Rate von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum gilt.
Angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks hat die EZB ihren Leitzins von Mitte 2024 bis Mitte 2025 in mehreren Schritten auf 2,0 Prozent halbiert und seither die Füsse stillgehalten. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach den Worten ihres Chefvolkswirts Philip Lane vorerst keine Zinsänderung debattieren, falls die Wirtschaft auf Kurs bleibt. Er zeigte sich jüngst zuversichtlich, dass sich die Inflation im Euroraum nachhaltig bei 2 Prozent stabilisieren werde.

