Der nach europäischen Kriterien berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sank im Dezember im Jahresvergleich auf 3,9 Prozent, wie die Statistik Austria am Mittwoch auf Basis einer Schnellschätzung mitteilte. Damit lag die Rate erstmals seit Juli 2025 wieder unter der Marke von vier Prozent. Im November hatte sie noch bei 4,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,6 Prozent.
Gedämpft wurde die Teuerung den Angaben zufolge vor allem durch die Energiepreise. Diese verteuerten sich um 9,0 Prozent, nach einem Plus von 10,9 Prozent im November. Kräftigster Preistreiber war jedoch erneut der Dienstleistungsbereich mit einem Preiszuwachs von 4,4 Prozent, wie die fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, sagte. Bei Nahrungsmitteln, Tabak und Alkohol verstärkte sich der Preisauftrieb hingegen mit einem Plus von 4,1 Prozent. Die sogenannte Kerninflation, die die Bereiche Dienstleistungen und Industriegüter umfasst, sank auf 3,2 Prozent von 3,4 Prozent im November.
(Reuters)
