Der Nettogewinn belief sich auf 1,95 Milliarden Euro, wie das auch in Deutschland stark engagierte Institut am Donnerstag mitteilte. Von der Bank befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,83 Milliarden Euro gerechnet. Die Erträge aus Gebühren und Provisionen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr rechnet ING nun mit Gesamteinnahmen von mehr als 24,5 Milliarden Euro. Zudem stellte das Geldhaus für das kommende Jahr Erträge von mehr als 26 Milliarden Euro bei Kosten von rund 13 Milliarden Euro in Aussicht.
Konzernchef Steven van Rijswijk erklärte, das aus seiner Sicht starke Abschneiden sei auf ein Wachstum in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen. Immer mehr Kunden nutzten die Produkte und Dienstleistungen der Bank, was sowohl die Zins- als auch die Provisionsüberschüsse getrieben habe. ING versucht derzeit, die Abhängigkeit vom klassischen Zinsgeschäft zu verringern. Bis zum Jahresende soll das Provisionsgeschäft rund 20 Prozent zu den Gesamteinnahmen beitragen. Die Bank kündigte zudem die Zahlung einer Zwischendividende von 0,40 Euro je Aktie an.
(Reuters)

