Die Angriffe von Israel und der USA auf den Iran sowie dessen Gegenschläge rütteln am Montag die Märkte durch. So auch den Swiss Market Index. Er verliert 2,2 Prozent. 

Am meisten betroffen sind bei kriegerischen Auseinandersetzungen und Störungen des Flugverkehrs die Aktien von Fluggesellschaften, Tourismusfirmen und von Unternehmen, die Verkaufspunkte an Flughäfen haben.

Dazu gehört der Reisedetailhändler Avolta. Die Aktien verlieren 5 Prozent. Die Titel von Flughafen Zürich und des und der Online-Reiseanbieter Lastminute verlieren je 4 Prozent. 

Zu den Verlierern gehören auch die Uhren- und Schmuckunternehmen, welche viele Verkaufspunkte an Reiseknotenpunkten haben. Die Aktien von Richemont geben 6 Prozent nach und sind damit die grössten Verlierer im Swiss Market Index nach Handelseröffnung. Die Swatch-Aktien geben 4 Prozent nach.

Im SMI müssen aber auch die UBS (-4 Prozent) und Holcim (über -3 Prozent) untendurch. Bloss die Aktie des Logistikers Kühne+Nagel steht im SMI im Plus. Sie legt 0,3 Prozent zu. Moderate Einbussen haben Novartis (-1 Prozent) und Swisscom (-0,7 Prozent).

Weniger stark in Bewegung als angenommen sind Aktien mit «Exposure» zum Öl- und Gasgeschäft. Die Titel des Kolbenkompressorenherstellers Burckhardt Compression fallen 0,7 Prozent. Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer geben zwar bis 5 Prozent nach, erholen sich dann aber auf 2 Prozent Minus.

Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion. 

(cash)