Nach ‌Schätzung ⁠des Finanzministeriums vom Mittwoch dürfte er wöchentlich mehr ⁠als neun Milliarden Schekel (2,5 Milliarden Euro) kosten. Grundlage dieser Schätzung sind die ‌derzeit geltenden Beschränkungen durch den Zivilschutz. ‌Diese sehen unter ​anderem Einschränkungen im Berufsleben, Schulschliessungen, das Verbot von Versammlungen und die Mobilisierung von Reservisten vor.

Das Ministerium hat den Zivilschutz gebeten, von der aktuell «roten» zu einer «orangen» ‌Warnstufe überzugehen, die weniger einschneidend wäre. In diesem Szenario würde sich der wirtschaftliche Schaden auf 4,3 Milliarden Schekel ​pro Woche belaufen.

Israel und die USA hatten ​am Samstag mit Bombenangriffen ​auf den Iran begonnen. Dies löste eine Welle von Vergeltungsschlägen im ‌gesamten Nahen Osten aus. Das beeinträchtigt etwa die Öl- und Erdgasexporte aus der Golfregion. Nach Einschätzung von Vertretern ​der ​US- und der ⁠israelischen Regierung könnte der Militäreinsatz noch ​Wochen dauern.

Trotz der ⁠Belastungen durch den Krieg im Gazastreifen war die ‌israelische Wirtschaft 2025 noch um 3,1 Prozent gewachsen. Für 2026 wurde nach einem Waffenstillstand ‌im vergangenen Oktober ursprünglich ein Wachstum von ​mehr als fünf Prozent prognostiziert.

(Reuters)