«Es gibt keine Abkürzungen bei der Auflösung einer Terroristenorganisation, nur entschlossenen und beharrlichen Kampf», sagt Halevi bei einem im Fernsehen übertragenen Besuch an der Grenze zum Gazastreifen. «Wir werden auch die Hamas-Führung erreichen, egal ob es eine Woche oder Monate dauert.»

Israels Verteidigungsminister Yoav Gallant deutete derweil Vergeltungsmassnahmen im Irak, Jemen und Iran an. «Wir befinden uns in einem Mehrfrontenkrieg und werden aus sieben Schauplätzen angegriffen: Gaza, Libanon, Syrien, Judäa und Samaria (Westjordanland), Irak, Jemen und Iran», sagt er vor Abgeordneten. «In sechs dieser Schauplätze haben wir bereits reagiert und Massnahmen ergriffen.»

Die Zahl der Toten im Gazastreifen seit dem Angriff der israelischen Armee ist nach Angaben der von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde auf 20'915 gestiegen. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 241 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt seien 54'918 Menschen durch die Kämpfe verletzt worden.

(Reuters)