Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (PMI) stieg auf 51,5 Punkte von 50,0 Zählern im Vormonat, wie das Institut am Montag mitteilte. Damit liegt das Barometer über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Eine starke Kundennachfrage führte zu einem Anstieg der Produktion und der Neuaufträge. Unternehmen führten das Wachstum auf ein günstigeres Nachfrageumfeld und die Einführung neuer Produkte zurück.
Die neuen Exportaufträge legten erstmals seit Februar 2022 zu, gestützt durch eine starke Nachfrage aus Schlüsselmärkten wie den USA und Taiwan. Der Inflationsdruck bleibt jedoch eine Sorge. Die Einkaufspreise stiegen aufgrund höherer Arbeits- und Rohstoffkosten sowie eines schwächeren Yen stark an. Infolgedessen erhöhten sich die Verkaufspreise so schnell wie seit 19 Monaten nicht mehr. Einige Firmen äusserten Bedenken hinsichtlich der Inflation und der künftigen Nachfragestärke, was das Geschäftsvertrauen auf ein Drei-Monats-Tief sinken liess. Der Gesamtausblick blieb dennoch optimistisch, gestützt von der weltweiten Nachfrage nach Halbleitern und Autos.
(Reuters)

