Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Japan stieg auf 55,1 Punkte von 51,6 Zählern im März, teilte S&P Global am Freitag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mit. Werte über 50 signalisieren ein Wachstum. Demnach veranlassten Sorgen über künftige Lieferverzögerungen und Preiserhöhungen infolge des Nahost-Krieges die Kunden dazu, rasch neue Aufträge zu erteilen.
Die Nachfrage nach KI-Technologien sei besonders hoch. Allerdings hätten sich die Lieferketten so stark verschlechtert wie seit 15 Jahren nicht mehr. Zudem zogen die Einkaufspreise kräftig an. Die Unsicherheit über den Nahost-Krieg und seine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft dämpfte laut der Unternehmensumfrage die Geschäftsaussichten für die kommenden zwölf Monate.
(Reuters)

