Die japanischen Konsumentenrpreise unter Ausschluss der schwankungsanfälligen Kosten für frische Lebensmittel stiegen im April um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies geht aus am Freitag veröffentlichten Daten hervor. Im März hatte der Anstieg noch 1,8 Prozent betragen. Analysten erwarten jedoch, dass die Teuerung in den kommenden Monaten wegen steigender Energiekosten infolge des Nahost-Krieges wieder anziehen wird. «Obwohl der Inflationsdruck im April nachgelassen hat, wird er bald wieder zunehmen», sagte Abhijit Surya, leitender Asien-Pazifik-Ökonom bei Capital Economics.
Die Daten sind eine wichtige Grundlage für die nächste Sitzung der japanischen Notenbank BOJ im kommenden Monat. Es wird erwartet, dass sie ihren Leitzins von 0,75 Prozent auf ein Prozent anheben wird.
(Reuters)

