Dies ist der langsamste ⁠Anstieg seit zwei Jahren. Der Anstieg der Verbraucherpreise, bei dem die schwankungsanfälligen Preise ‌für frische Lebensmittel herausgerechnet werden, entsprach ‌den Markterwartungen. Er ​hatte im Dezember noch 2,4 Prozent erreicht.

Ein separater, von der Bank of Japan (BoJ) genau beobachteter Index, bei dem die Preise für Lebensmittel und Ölprodukte wie Benzin ‌herausgerechnet werden, stieg den Daten zufolge im Januar um 2,6 Prozent nach 2,9 Prozent im Dezember. Dies war ​der langsamste Anstieg seit Februar 2025.

Der ​nachlassende Kostendruck in Japan ​könnte die Entscheidung der Notenbank über den Zeitpunkt einer weiteren Zinserhöhung ‌erschweren. Die BoJ hatte 2024 ein jahrzehntelanges, massives Konjunkturprogramm beendet und die Zinsen mehrfach angehoben, zuletzt im Dezember. ​Sie ​begründete dies damit, dass ⁠Japan stetige Fortschritte bei der ​dauerhaften Erreichung ihres Inflationsziels ⁠von zwei Prozent mache. Eine Mehrheit der von ‌der Nachrichtenagentur Reuters befragten Ökonomen erwartet, dass die Notenbank ihren Leitzins bis Ende Juni von ‌derzeit 0,75 Prozent auf ein Prozent ​anheben wird. 

(Reuters)